Bibermanagement „Oderregion“ –

 

Beratung – Planung – Projektmanagement

 

Durch umfangreiche Wiederansiedlungsbemühungen im Oderbruch kann heute von einem geschlossenen Bestand an Bibern in der Oderregion ausgegangen werden. Der positive Trend verdeutlicht den Erfolg der Schutzprojekte in den 1980er Jahren zugunsten des Bibers.

Mit der verstärkten Ausbreitung des Bibers als „Landschaftsgestalter“ treten in der Kulturlandschaft des Oderbruchs vermehrt Interessenkonflikte zwischen der Nutzung der Landschaft als agrarische Produktionsfläche und Lebensraum und dem Schutz des Bibers auf.

Das vom Gewässer- und Deichverband Oderbruch unterstützte Bibermanagement hat sich die Vermeidung und die Behandlung von Konflikten zur Vereinigung ökologischer und  ökonomischer Anforderungen an die Landschaft zur Aufgabe gemacht.

 

Sie haben Probleme mit Biberschäden und suchen Rat oder haben Interesse mehr über den Biber und seine  Lebensweise zu erfahren?

 

Seit 01. Februar 2009 gibt es eine Ansprechpartnerin für Problemstellungen rund um den Biber im  Gebiet des Gewässer- und Deichverbandes Oderbruch:     

           

Dipl. – Ing. (FH) Antje Reetz

                                   Mahlerstraße 22

                                   16269 Wriezen

                                   Handy:  0152/ 21894999

                                   Email: antje-reetz@gedo-seelow.de

 

Aufgabengebiet:

 

  • Empfehlungen zur Schadensvermeidung, Prävention
  • Beratung von Betroffenen (Landwirte, Waldbesitzer, Gemeinden, Ämter uvm.) zu Fördermöglichkeiten, Handlungsmöglichkeiten, gezielten revierbezogenen Maßnahmen etc. 
  • Mittler zwischen Betroffenen und Behörden zur zeitnahen Lösungsfindung
  • Planung und Überwachung von Projekten zum Thema Biber
  • Planung von Maßnahmen zur Schadensregulierung bzw. -vermeidung (Dammdrainage, Böschungssicherung, Anlage von Kunstbauen etc.)
  • Beratung bei Schadensfeststellungen
  • Empfehlungen bei anderen Planungsvorgängen innerhalb von Biberrevieren (Anlage von Neupflanzungen, Eingriffsintensität etc.)
  • Planung und Empfehlung von Maßnahmen zur Habitatverbesserung und somit zur Ablenkung von wertvollen Kulturen
  • Schulungen im Bereich Bibermanagement
  • Öffentlichkeitsarbeit (Aufklärung, Wissensvermittlung, Führungen, Kooperation mit Schulen/ Hochschulen etc.)
  • Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden, Vereinen und Verbänden

 

 

Im Oderbruch ist ein nachhaltiges Bibermanagement, besonders aufgrund des speziellen Entwässerungssystems, zur zwingenden Notwendigkeit geworden.

Durch eine koordinierte Zusammenarbeit von Betroffenen und Behörden kann dieser Notwendigkeit Nachdruck verliehen werden und der Anspruch an eine  Verbesserung der finanziellen Unterstützung durch die Verantwortlichen wird verdeutlicht. Weiterhin kann diese Initiative ein Beispiel für andere Regionen darstellen.

 

Ein Miteinander von Mensch und Biber muss auch zukünftig akzeptiert werden, jedoch kann ein gezieltes Bibermanagement die Entwicklung maßgeblich und für alle Beteiligten vertretbar beeinflussen.