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Probleme, Wasser loszuwerden

Seelow (moz) Möglicherweise werden künftige Entscheidungen zum Wassermanagement im Oderbruch darauf abzielen, einen Stand wie in den 1970er Jahren zu sichern. So die Vermutung von Umweltamtsleiter Dr. Reinhard Marschler im Landwirtschaftsausschuss des Kreistages. Hier hatte es eine Diskussion zu den Schlussfolgerungen aus dem Sommerhochwasser 2010 gegeben. Man müsse sich wohl mit dem Gedanken vertraut machen, dass Hochwasser in immer kürzeren Abständen folgen, so Marschler. Schon bei Alarmstufe II und dem damit einströmenden Drängewasser in das tiefer liegende Oderbruch gebe es Probleme, das Wasser wieder loszuwerden. Es sei sicher illusorisch, dass man sehr kostenaufwendige Infrastruktur im Hochwasserschutz schaffen wird, um für dieses Wasser jederzeit den Abfluss zu sichern.

Erst in den 70er Jahren – als in vielen Kellern regelmäßig Wasser stand – war das Bruch umfassend melioriert und damit noch einmal trockengelegt worden. Die einzelnen Landwirtschaftsunternehmen können die teure Melioration heute nicht mehr finanzieren.

06.07.2010 07:21 | moz | DSTEINKRAUS

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